Realschule Rebdorf, Eichstätt

Die Geschichte Rebdorfs begann im 11. Jahrhundert als Augustinerstift. Nach der Säkularisierung im beginnenden 19.jahrhundert war es kurzzeitig Arbeitshaus, Flüchtlingslager bis die Herz-Jesu Kongregation eine Knabenrealschule mit Internat einrichtete.
Heute ist es im Besitz der Diözese Eichstätt. Die Realschule für Knaben, wird durch eine Mädchenrealschule ergänzt.

Aktuell wird in der 220 m langen barocken Anlage, die sich im Westen an die Altmühl schmiegt, im Innenhof ein schlankes Gebäude errichtet, das Verwaltung, Lehrerzimmer, Mensa und Cafeteria beherbergt.

Der innere Raum, der Hof, soll mit Licht ausgelotet werden. Der Belag, der einem Teppich vergleichbar Abstand zu den Fassaden hält, gibt die Kante für den Lichtsaum. Zufahrten, Durchfahrten und das Schaffen von grossflächigeren und intimeren Bereichen machen die Orientierung selbstverständlich. Eine angenehme Aufenthaltsqualität entsteht.

Das neue Gebäude behält seine Transparenz. ein Dialog mit den historischen Gebäuden kann entstehen. Die Struktur der Lichtelemente in den Decken gliedert das Gebäude nach Themenbereichen.

Architekten:

Diözesanbauamt Eichstätt

Planung und Realisierung:

seit Mai 2012

Team:

Julia Dittloff