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corporate light and
architecture
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Gewerbehof Laim, München
Bauherr: MGH-Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH
Architekt: bogevischs buero
Planung: 10/08 - 5/11

Eine Ausfallstrasse zum Tanzen bringen.
An einer der meistbefahrenen Ausfallstraßen Münchens, der Landsbergerstraße und der Bahntrasse zum Hauptbahnhof liegt der Gewerbehof Laim.
Es hat uns fasziniert, eine Licht-Bewegung, einen Tanz auf der Fassade zu inszenieren, die durch die Eigenbewegung der Passanten, das Vorbeifahren, entsteht. Die Lichtbänder, die einmal als schmale Lichtfugen und beim Weiterbewegen als lichte Moiréefläche wahrgenommen werden, entwickeln sich der Dynamik des Passierens folgend.
Es entstehen zwei Bewegungsfilme: der der Berüßung und des Ankommens beim Hineinfahren in die Stadt und der des Abschiedes und Weggehens beim Hinausfahren aus der Stadt.


Westend Palais, Frankfurt a.M.
Bauherr: Prime Office AG, München
Planung und Realisierung: 05-06/ 2010

Zum Beginn der Revitalisierung und Neupositionierung des neobarocken Gebäudes der ehemaligen Oberpostdirektion in Frankfurt a.M. wurde der Fassade durch Licht Leben und Identität eingehaucht.
Die Tiefenschichtungen der Fassade werden durch das Lichtkonzept in den Abend- und Nachtstunden räumlich und plastisch erlebbar. So durchschreitet man das Portal, vorbei an den begleitenden Säulen, die durch Hinterleuchtung kräftig herausgearbeitet sind. Durch den zart erhellten Laibungsbogen, wird man in das Foyer geleitet.
Das TagBild, mit der Betonung des Mittelrisalits, setzt sich in den Nachtstunden konsequent fort: die vorderste Ebene, die Baluster der Balkone, wird von schmalen Led-Linien plastisch herausgearbeitet. Die dahinter liegenden Halbsäulen werden seitlich mit Licht abschattiert.
Die zart auslaufenden Lichtzungen auf dem Tonnengewölbe stellen eine Allegorie zu den Balustern und Figuren dar, die sich bei historischen Gebäuden wie feine Spitzen in den Himmel erheben.


Stadtsparkasse am Thomas-Wimmer-Ring 1, München
Bauherr: Stadtsparkasse München
Architekt: Rainer Fuchs, München
Planung und Realisierung: 01/ 2008 - 05/ 2009

Bei der Revitalisierung des Verwaltungsgebäudes am Isartor galt das besondere Augenmerk dem äußeren Erscheinungsbild. So wurde die Beleuchtung der Arkaden so gestaltet, als wären sie eine Spiegelung des Stadtbaches, der an exakt dieser Stelle bis zum Ende des 18. Jahrhunderts verlief. Die Lichtstimmungen wechseln je nach Tageszeit - analog den imaginären Lichtspiegelungen auf dem Wasser - von Minzigweiß am Morgen bis zu einem Bernsteinton in der Nacht.
Der geweitete Eingang wird betont durch die 'Treasure Wall' - einer Tresorwand aus Licht in warmen gelb-grün Tönen.
Treppenhaus und Flure sind mit Lichtfugen ausgestattet, die direktes und indirektes Licht über Wände und Decken geben. In den Bürofluren betonen einseitige Lichtschlitze das minimalistische Konzept. Die Revisionsdeckel haben eine besondere Hinwendung erfahren: Sie wurden ersetzt durch eine strahlende, LED-Flächenleuchte.


Die Abendzeitung, München
Bauherr: MOM Mall of Munich Beteiligungs GmbH Objekt Hopfenpost AG, Verlag Die Abendzeitung
Architekten: AB Hoffmann Amtsberg, München
Landschaftsarchitektin: Heide-Marie Eitner, München
Planung und Realisierung: 03/ 2008 - 09/ 2008

Die Lichtinstallation im Foyer - eine Metapher für die Medien als simultanes Spiegelbild unserer Zeit, das permanent und rasant überschrieben wird - stellt eine Endlosspiegelung eines eingefrorenen Momentes dar. Im Redaktionspool, in dem alle Informationen zusammenlaufen, schaffen eine direkt-indirekt Beleuchtung über Lichtvouten entlang der Deckensegel und hochwertige Stehleuchten eine angenehme Grundhelligkeit. Die Flure sind in einem passenden Rhythmus durch markante rote Lichttore abgesetzt. Konferenz und Cafeteria leben durch ein klares Bild rechteckiger Lichtsegel.
In den Innenhöfen erheben sich dunkle Holzterrassen aus imaginären Wasserläufen, türkisfarbenen Glasgranulats. Sanft werden Bambusparavents, einige Pflanzen und das Glasgranulat in Szene gesetzt.
Durch die integrative Lichtplanung ist es gelungen, ein Spannungsfeld aus Ruhe und Bewegung, Wirtschaftlichkeit und optischer Eleganz, Understatement und Adressbildung zu generieren.


Europäisches Patentamt, München
Architekten: SIAT, München
Planung und Realisierung: 06/ 2005 - 05/ 2008

Die Form der Spirale bildet den architektonischen Mittelpunkt des Foyers als Metapher für die rasante Entwicklung der Technologien. Dynamische Lichtspuren im Deckenspiegel führen diese Bewegung fort. Das Foyer flankierend bilden sich die einzelnen Geschosse wie überdimensionierte Holzregale ab, deren Form durch Lichtvouten nachgezeichnet wird.
Das Thema der formalen Zurückhaltung wird bis in die Gastronomiebereiche weitergeführt und durch neue Lichtqualitäten bereichert: Lichtmöbel in der Lounge, die den Raum wie selbstverständlich unterteilen; runde Deckenausschnitte in der Cafeteria mit einer pointierten Lichtfuge über der Bar; elegante, abgependelte Leuchten im Casino.
Die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit Bauherren und Architekten von einem sehr frühen Zeitpunkt an führte zu einem Verwaltungsbau mit einem außergewöhnlich hohen architektonischen Niveau - und einem Lichtkonzept, das die Botschaft des EPOs den Besuchern weltweit kommuniziert.


Roche, Penzberg
Architekten: KSP Engel und Zimmermann Architekten, München
Planung und Realisierung: 12/ 2004 - 02/ 2007

Die Firma Roche beschäftigt sich mit der Gesundheit des Menschen und forscht u.a. auf der Grundlage der Erbinformationen. Das Bild der sequenziellen DNA bildet die thematische Grundlage dieses Beleuchtungsentwurfs. Lichtstreifen überziehen als dynamische Struktur die Decke des Foyers. Im Casino und in der Cafeteria beleben zurückgesetzte Felder das Deckenbild, welche verschiedene Gruppen von Leuchten zusammenfassen. In den Lobbybereichen der Obergeschosse findet die DNA-Streifenstruktur ihre Fortsetzung. Eine vertikale Adaption der Streifen an die Treppenhauswand signalisiert die Funktion der vertikalen Erschließung. Im Konferenzsaal können verschiedene Downlights und eine wandbegleitende Lichtvoute je nach Nutzung zentral angesteuert werden. Die Büros werden mittels Stehleuchten mit einem indirekt-/direkt Anteil flexibel beleuchtet. Im Flur wird die Wand von einem Lichtband in Szene gesetzt.


Münchner Rück, München
Bauherr: Münchner Rückversicherung
Planung und Realisierung: 02/ 2004 - 09/ 2006

Für das Erlerzimmer wurde ein Lüster entwickelt, der verschiedene lichttechnische Aufgaben bewältigen kann: indirektes Raumlicht und direktes Licht auf dem Tisch. Für unterschiedliche Nutzungen, wie zum Beispiel Beamerpräsentationen, Konferenzen und Meetings können fünf Lichtszenarien abgerufen werden. Ein Farb- und Möblierungskonzept begleitet diesen Vorschlag.